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Fortbildung zur interkulturellen Prozessbegleitung (5tägig)

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz und die in der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege vertretenen Verbände initiieren flächendeckend die interkulturelle Öffnung (IKÖ) ihrer Einrichtungen. Basis für die Qualifikation der Mitarbeiter/innen ist die Fortbildung zur interkulturellen Prozessbegleitung, die wir in Kooperation mit Susanne Bourgeois konzipiert und  durchgeführt haben. Ziel der Fortbildung ist, die Teilnehmer/innen zu befähigen, einen dauerhaften Prozess der IKÖ der eigenen Einrichtung/ des eigenen Dienstes zu initiieren und begleiten zu können.

Inhalte der Fortbildung sind:

  • Migration + Demografie
  • Kultur
  • Wahrnehmung
  • Interkulturelle Öffnung als Prozess
  • Sprache und Macht
  • Kommunikation - Missverständnisse als Chancen
  • Rolle und Aufgaben der IKÖ-Prozessbegleitung
  • Grundorientierung und Voraussetzung Interkultureller Öffnung
  • Strategische Steuerung
  • Bestandsanalyse und Zielplanung
  • Anbindung an Netzwerke / Sozialraum
  • Maßnahmenplanung und Umsetzung
  • Implementierung von IKÖ in die eigene Organisation (Methoden, Konzepte, Strategien)
  • Indikatorenbildung und Evaluation

Zu den Erfolgsfaktoren dieser Fortbildungsreihe gehören ihr modularer Aufbau mit der Verteilung der Module über ein halbes Jahr. Hier haben die Praktiker/innen aus den unterschiedlichen Wohlfahrtsverbänden, die auch diesen Austausch der Vielfalt schätzen, die Möglichkeit in den Zwischenzeiten das Gelernte umzusetzen und beim folgenden Modul zu berichten und zu reflektieren. Die kooperative Entwicklung und Leitung der Fortbildungsreihe generiert eine hohe Methodenvielfalt, die Möglichkeit, Coachingelemente zu integrieren und auch aus Leitungssicht vielfältige Perspektiven auf die Lernprozesse anzubieten. 

Projektort und -zeit: Bad Kreuznach, Ludwigshafen, Valendar, Mainz, seit Januar 2013
Auftraggeber: LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz / Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen

Sport interkulturell

Konzeption und Durchführung eines Trainings zur interkulturellen Sensibilisierung und Erweiterung interkultureller Kompetenzen für Übungsleiter/innen und Funktionäre im organisierten Sport (DOSB)

Im Rahmen des Programms „Integration durch Sport“ beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) haben wir eine Qualifizierungskonzeption für Übungsleiter/innen und Funktionäre entwickelt. Seit 2005 führen wir auf der Grundlage dieser Konzeption die 15 Lerneinheiten (zwei bis drei Tage) dauernde Fortbildung „Sport interkulturell – Basiskurs)“ dezentral in nahezu allen Bundesländern (Landessportbünde, -verbände) durch. Seit 2006 bilden wir jährlich im Auftrag des DOSB Trainer/innen für diese Maßnahme aus und verwalten den Trainer/innenpool.Außerdem haben wir in Zusammenarbeit mit einzelnen Landessportverbänden Aufbaumodule entwickelt und durchgeführt (zu den Themen Konfliktbearbeitung, Vertiefung interkultureller Sensibilisierung, Spiele interkulturell).Die Weiterentwickung von „Sport interkulturell“ wird unter der Leitung des DOSB von einer Projektgruppe gesteuert, die von context beraten wird.

Die Fortbildungsziele „Interkulturelle Sensibilisierung“ und „Erweiterung interkultureller Kompetenzen“ werden konsequent durch eine teilnehmenden- und prozessorientierte Fortbildungsdidaktik umgesetzt und erreicht. Die bisher vorgenommen Evaluationen durch die Universität Koblenz-Landau und den DOSB selbst bescheinigen einen hohen Wirkungsgrad bei den Teilnehmenden.Zur Zeit ist eine Implementierung von Inhalten und Didaktik der Fortbildung in die allgemeine Übungsleiterausbildung beim DOSB sowie die Verknüpfung mit dem verbandspolitschen Ziel der Interkulturellen Öffnung im Sport in Arbeit.

Projektort und -zeit: bundesweit, seit 2005
Auftraggeber: Deutscher Olympischer Sportbund, 14 Landessportverbände, verschiedene Kreis- und Stadtsportbünde sowie einzelne Vereine

Internationaler Workshop „Integration through sports - Intercultural Sports“

Internationaler workshop für im Sport tätige Multiplikatoren aus ganz Europa zu interkultureller Kompetenz und zur Integration von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Sport.

Seit 2005 führt context im Auftrag des DOSB regelmäßig die Fortbildung „Sport interkulturell“ bundesweit in allen 17 Landessportbünden durch. Die Fortbildung ist sowohl von Teilnehmenden mit und ohne Migrationshintergrund als auch in einer begleitenden Evaluation als positiv und erfolgreich bewertet worden. Daher soll das Konzept auf europäischer Ebene verbreitet werden.

Von über 70 Interessenten haben 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 11 europäischen Ländern ihre interkulturelle Kompetenzen vertiefen können und sich über die Situation in ihren Ländern hinsichtlich der Integration durch Sport ausgetauscht. Hiervon inspiriert wurden gemeinsame Projekte im Bereich der Integration geplant, die auf lokaler wie internationaler Ebene umgesetzt werden sollen. Eine Kommunikations- und Lernplattform begleitet die künftige Netzwerkarbeit. Einen lebendigen Eindruck in den workshop bietet ein Film, der auch auf dieser homepage zu sehen ist.

Projektort und -zeit: Bonn, 18. – 24. Febr. 2010
Auftraggeber: Dieses Projekt wird mit Mitteln des europäischen Programms Grundtvig, Programm für lebenslanges Lernen finanziert.

Interkulturelle Öffnung im Sportverein

In dieser Fortbildungsreihe bearbeiten die Teilnehmenden in vier aufeinander folgenden Modulen die wichtigen Säulen eines interkulturellen Öffnungsprozesses mit dem Ziel ein nachhaltiges Konzept für ihren Verein zu erarbeiten.

In der Fortbildungsreihe „Interkulturelle Öffnung im Sportverein“ bearbeiten die Teilnehmenden in vier aufeinander folgenden Modulen die wichtigen Säulen eines interkulturellen Öffnungsprozesses:

  • Kontakt und Verständigung interkulturell,
  • Sportpraxis und interkulturelle Projekte,
  • „Über den Tellerrand schauen“ - Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
  • Verein(t) verändern

Erstmalig im Fortbildungssystem des organisierten Sports in Deutschland wird das Thema Interkulturelle Öffnung in diesem Umfang angeboten. Neu ist die doppelte Perspektive auf IKÖ als Organisationsentwicklungsthema, das in die Bildungssparte Vereinsmanagement fällt und auf die Entwicklung von Projekten und sozialen Kompetenzen, die eher in die Sparte der Übungs- und Jugendleiter/innenausbildung fällt. Hier werden unterschiedliche „Sphären“ der Sportorganisation angesprochen, deren Kooperation für das Gelingen einer interkulturellen Öffnung genau so wichtig ist, wie das gegenseitige Verständnis von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Einheimischen im Sportverein.

Projektort und -zeit: NRW, Nov./ Dez. 2009
Auftraggeber: Landessportbund (LSB) NRW

Bildungsurlaub "Diversity gestalten"

Handlungskompetenzen im Umgang mit sozialer und kultureller Vielfalt

Wir werden bunter, wir werden älter, wir werden weniger. Diese zentralen Aussagen charakterisieren den demografischen Wandel in unserer Gesellschaft. Längst haben wir es in nahezu allen Arbeits- und Lebensbereichen mit sozialer und kultureller Vielfalt zu tun, die es positiv zu gestalten gilt. Interkulturelle Kompetenz und sicherer Umgang mit Vielfalt sind daher wichtige Schlüsselqualifikationen. In diesem Bildungsurlaub erwerben Sie Wissen über die soziale Differenzierung und Wertepluralisierung innerhalb der Gesellschaft, insbesondere in Bezug auf die Aspekte Geschlecht, Ethnie, Alter, Behinderung und Herkunft. Sie werden sensibilisiert für die daraus resultierenden Ungleichheiten und Konflikte und erweitern Ihre Handlungskompetenzen im Umgang mit sozialer und kultureller Vielfalt.

Teilnehmende aus unterschiedlichen Berufsfeldern erwerben in einem methodenreichen Training gemeinsam Schlüsselqualifikationen und inspirieren sich gegenseitig, indem sie Erfahrungen aus  unterschiedlichen Arbeitsbereichen austauschen. 

Projektort und -zeit: Köln , seit 2009
Auftraggeber: neues lernen e.V., Köln

Interkulturelle Schulentwicklung

Städtische Gesamtschule Bockmühle (GEB)

Die als Teamschule etablierte Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf stellt sich mit ihren ca. 1.500 Schüler/innen und ca. 140 Kolleg/innen den aktuellen Herausforderungen der sehr herkunfts- und bildungsheterogenen Schüler/innenschaft und nimmt die Chance der Inklusion positiv an. 

Anlass für den Entwicklungsprozess ist die in der Praxis gewonnene Erkenntnis, dass die bisherigen Methoden der Unterrichtsorganisation den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. 

Im ersten Schritt wurden zwei Jahrgangsteams und die neue Schulleitung in ihren Entwicklungsprozessen gecoacht. Den Auftakt für den gesamten Entwicklungsprozess bildete eine OpenSpace Veranstaltung, an der das gesamte Kollegium und einige Schüler/innen teilnahmen. Auf Grundlage der hier durchgeführten gemeinsamen Bestandsanalyse etablierte sich direkt im Anschluss eine Steuerungsgruppe, die - von context moderiert - seitdem in regelmäßigen Treffen die weiteren Entwicklungsschritte vorausdenkt und die Koordinierung sämtlicher Entwicklungsmaßnahmen in diesem großen Schulsystem koordiniert.

Seit Schuljahresbeginn entwickeln und erproben die Jahrgänge 5 und 6 mit den Elementen der "Selbstlernzeit" und "Projektunterricht" ein neues didaktisches Konzept, das den bisherigen fachorientierten Unterricht weitgehend ersetzt. Ziel dabei ist es, den unterschiedlichen Fähigkeiten der heterogenen Schüler/innenschaft im Unterricht besser gerecht zu werden, Arbeitserleichterung und eine positive Atmosphäre für Lehrer/innen und Schüler/innen zu schaffen, sowie die Lernselbständigkeit zu fördern. 

Radikale didaktische Erneuerungen, die an Konzepte z.B. der "Neuen Max Brauer Schule" in Hamburg angelehnt sind, sind nur durch eine breite Teilhabe aller Akteur/innen am Entwicklungsprozess möglich. Die Prozessbegleitung zielt daher darauf ab, kontinuierliche Transparenz über den Entwicklungsprozess v.a. im Kollegium herzustellen und diejenigen, die Veränderungen umsetzten wollen und müssen bestmöglich an dieesn Prozessen zu beteiligen. Eine gute Grundlage ist die bereits vor acht Jahren etablierte Struktur der "Teamschule", sowie die externe Begleitung des Entwicklungsprozesses, swohol in der Moderation der Steuerungsgruppe als auch der Durchführung von partizipativen Großveranstaltungen. 

Projektort und -zeit: Essen, seit Dez. 2012
Auftraggeber: Städtische Gesamtschule Bockmühle

Ideenworkshops für Integrationsnetzwerke

Im Rahmen dieses dreijährigen, niedersachsenweiten Projekts sollen über Sportbünde Integrationsnetzwerke aufgebaut werden.

context hat im Auftrag des Landessportbunds Niedersachsen und dem Kreissportbund Osnabrück-Land zum Start des Programms „Sport-integriert-Niedersachsen ON TOUR“ Ideenworkshops konzipiert. Im Jahr 2013 wurden landesweit zehn Ideenworkshops moderiert. Dabei werden die Teilnehmenden zur Bestandsaufnahme der Situation vor Ort angeleitet. Fachleute geben einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten um schließlich gemeinsam Ideen zur Integrationsarbeit zu erschließen. Beteiligt sind die Akteure der Integrationsarbeit im Sport, Migrantenorganisationen, politische Vertreterinnen der Kommune bzw. der Landkreise, Wohlfahrtsverbände, Jugendmigrationsdienste und weitere Aktive in der Integrationsarbeit wie Schulen bzw. Kitas.

Projektort und -zeit: Niedersachsen, seit Sept. 2012
Auftraggeber: LSB Niedersachesn, KSB Osnabrück-Land

Interkulturelle Öffnung in der Grundschule

Grundschule an der Rahmstraße, Essen

Ein dreijähriger Beratungsprozess zielte auf die Optimierung der Kommunikation innerhalb der Schule und des Unterrichts ab. Die Heterogenität der Schüler/innen und ihrer Familien (bezogen auf ethnische, kulturelle, millieuspezifische und bildungsaffine Hintergründe) wird zugleich als Herausforderung und Stärke gesehen. context unterstützt eine kontinuierlich arbeitende Steuerungsgruppe des Kollegiums darin, diesen Organisationsentwicklungsprozess zu begleiten. Das Kollegium und andere Akteure im Umfeld der Schule werden an der Entwicklung beteiligt.

Das Kollegium konzentrierte sich zunächst auf die Entscheidung für eine didaktische Haltung, die das Thema Heterogenität positiv ansieht. Das Ergebnis der - auch konflikthaft vorgetragenen - Diskussion, flankiert von diversen Fortbildungen, ist ein neues methodisch-didaktisches Konzept. Dieses dient nun als Grundlage für weitere Themen der interkulturellen Schulentwicklung, wie Vernetzung im Umfeld, Elternarbeit, Kooperation mit dem offenen Ganztag.

Ein wichtiger Schritt zum Neustart der Kooperation mit den Eltern war eine OpenSpace Veranstaltung im Oktober 2015, die sehr konkrete und umsetzbare Veränderungsinitiativen hervor brachte.

Projektort und -zeit: Essen, seit Feb. 2013
Auftraggeber: Grundschule an der Rahmstraße, Essen

Fortschrittsbericht

für das Interkulturelle Gesamtkonzept der Stadt Solingen

Das Interkulturelle Gesamtkonzept 'Vision 2020' ist die Fortschreibung eines der ersten kommunalen Integrationskonzepte überhaupt, das in Solingen schon im Jahr 2001 etabliert wurde. Zur Vergewisserung über den aktuellen Stand der Integrationsarbeit wurden sämtliche Maßnahmen der über 200 unterschiedlichen Akteure aus Stadtverwaltung, Wohlfahrtsverbänden, Migrant/innenorganisationen, Gesundheitsorganisationen und weiteren Zusammenschlüssen und Initiativen in insgesamt 12 Handlungsfeldern per schriftlicher Befragung erhoben. 

Die Ergebnisse wurden in sehr detailreicher Arbeit mit Unterstützung der kommunalen Umsetzungsgruppe gesichtet, sortiert und bewertet. Durch context wurden in Interaktion mit dem Kommunalen Integrationszentrum / Stadtdienst Integration sämtliche Informationen so aufbereitet, dass für ein kontinuierliches Monitoring und die daraus folgende Steuerung sowohl auf einzelne Maßnahmen zurück gegriffen werden kann, als auch die Gesamtschau auf bestimmte Handlungsfelder stark erleichtert wird.

Entscheidend für die Übersichtlichkeit der Maßnahmen ist ein einheitlich angewendetes Raster, das Ist-Stand, Ziele und Maßnahmen, sowie Träger und Kooperationspartner/innen für jede einzelne Maßnahme auflistet. Die Gesamtschau der Maßnahmen wird durch ein kontinuierlich mitwachsendes mindmap ermöglicht, in dem alle 196 Maßnahmen 'auf einen Blick' dargestellt werden können.

Projektort und -zeit: Solingen, Dezember 2013 bis Mai 2015
Auftraggeber: Stadt Solingen, Kommunales Integrationszentrum/ Stadtdienst Integration

Appetizer - Sport interkulturell

Konzeption und Durchführung eines 3-stündigen Einstiegmoduls zur interkulturellen Sensibilisierung zur dauerhaften Verankerung im Rahmen der Übungsleiter/in bzw. Trainer/in-C Qualifizierung sowie für Vereine und Fachverbände

Der „Appetizer - Sport interkulturell“ gibt einen Einblick in das Thema Integration und interkulturelle Verständigung im und durch den Sport. Über Spiele und Übungen wird gezeigt, wie Verständigung und Vertrauen zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung im und durch den Sport gestärkt werden können. Ergänzt durch einführende theoretische Impulse werden die Teilnehmenden für das Thema interessiert und motiviert, ihre Kompetenzen im Grundlagenseminar „Sport interkulturell“ zu erhöhen. Auch sollen sie zu ersten Schritten der Umsetzung in ihren Alltag interkulturell sensibilisiert werden.

In enger Abstimmung mit dem Hamburger Sportbund und dem LSV Baden-Württemberg haben wir das Konzept entwickelt, in der Praxis erprobt und adaptiert. Darüber hinaus sind die Ausbilder der jeweiligen Fachverbände und Sportbünde geschult worden, um dauerhaft die Umsetzung in den relevanten Qualifizierungen vorzunehmen.

Projektort und -zeit: Hamburg, Stuttgart, Jan. 2013 - Dez. 2014
Auftraggeber: Hamburger Sportbund und Landessportverband Baden-Württemberg e.V., Programm „Integration durch Sport“

Interkulturelle Öffnung der Sport-Fachverbände

Konzeptentwicklung und Beratung auf Landesebene NRW

Angestoßen durch den Landessportbund und die Sportjugend NRW (LSB NRW) nahmen fünf Sportartspezifische Fachverbände auf Landesebene die Arbeit an Interkulturellen Öffnungsprozessen auf. Hierfür entwickelte context einen gemeinsamen Verständigungsrahmen über das Konzept der Interkulturellen Öffnung, um den einzelnen Verbänden eine Orientierung zu Ist-Stand, Zielen und Möglichkeiten von IKÖ zu geben. Jeder der beteiligten Verbände startete einen eigenen Entwicklungsprozess, der jeweils durch Moderation der Projektgruppe und Fachberatung begleitet wurde.

Die unterschiedlichen Verbandskulturen der verschiedenen Fachverbände wurden wertschätzend in die Ausgangslage und Zielentwicklung der jeweiligen IKÖ einbezogen. Zwei Verbände entwickelten in intensiver Kooperation ein gemeinsames Strategiekonzept. Ein anderer Verband entwickelte eine Handreichung, die Hintergründe reflektiert und die Anwendung von IKÖ in dieser spezifischen Sportart sehr anschaulich umreißt.

Projektort und -zeit: NRW, Nov. 2010 - Nov. 2013
Auftraggeber: Landessportbund und Sportjugend NRW

Interkulturelle Ausrichtung der Altenhilfe

Begleitung eines kommunalen Steuerungs- und Entwicklungsprozesses

Eine Steuerungsgruppe, die sich aus Vertreter/innen der Stadt, der Wohlfahrtsverbände und der Migrant/innenorganisationen zusammensetzte, wurde darin unterstützt, einen Prozess der Interkulturellen Öffnung der Altenhilfe zu forcieren. Dazu wurde eine wertschätzende Bedarfs- und Bestandsanalyse durch geführt, sowie vier Vernetzungskonferenzen mit thematischen Schwerpunkten moderiert. Die Steuerungsgruppe verfolgte den Entwicklungsprozess und entwickelte im Dialog mit allen Akteur/innen ein Ziel- und Maßnahmensystem. Die Ergebnisse wurden auf der abschließenden kommunalen Integrationskonferenz präsentiert.

Die vielfältigen Ansätze und Aktivitäten konnten in der Steuerungsgruppe ausgetauscht und gebündelt werden. Mit Ende der Beratung hatte die Steuerungsgruppe ein klares Ziel- und Maßnahmensystem erarbeitet, durch das sie das Projekt selbstverantwortlich weiter verfolgen konnte. Darüber hinaus intensivierte sich die Vernetzung und entstanden an vielen Stellen selbstgesteuerte Zusammenarbeiten.

Projektort und -zeit: Solingen, Aug. 2011 - Febr. 2012
Auftraggeber: Stadt Solingen, Integrationsbeauftragte

Evaluation der außerunterrichtlichen Sprachfördermaßnahmen an Grundschulen

Im Rahmen des Konzepts für die Interkulturelle Arbeit in der Stadt Essen

Die Evaluation bietet eine Grundlage für potenzielle Veränderungsentscheidungen von Politik und Verwaltung im Bereich außerunterrichtlicher Sprachfördermaßnahmen, die bis einschließlich Schuljahr 2010/11 fast 10 Jahre lang aus Mitteln des Innovationsfonds zur Umsetzung des Konzepts für die Interkulturelle Arbeit in der Stadt Essen (IKK) finanziert wurden. Auf der Bedingungsebene wurden Strukturen und eingebrachte Ressourcen (Finanzen und Personalressourcen) beschrieben. Besonderes Augenmerk lag hier auf der Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren. Die vorhandenen Konzepte und Maßnahmen wurden anhand der Selbstaussagen der in der Praxis tätigen Sprachförderkräfte als „Formate der Sprachförderung“ beschrieben. Über diese erfolgte auch eine Abschätzung der Wirksamkeit der Maßnahmen bei der Zielgruppe. Insbesondere durch die offenen Diskussionen sowohl bei der Bestimmung der Evaluationsfragestellungen sowie der Expert/innenrunde konnte das komplexe Feld der vermuteten Wirkungszusammenhänge abgesteckt werden.

Die Evaluation von context liefert erstmalig einen detaillierten Überblick über die wirkungsrelevanten Faktoren der Maßnahmen, die sich überwiegend an Grundschulkinder mit Zuwanderungshintergrund richten.

Projektort und -zeit: Essen, Sept. 2010 - Apr. 2011
Auftraggeber: RAA/Büro für interkulturelle Arbeit der Stadt Essen

Interkulturelle Öffnung im Sportverein

Schulung und Beratung von Entscheidungsträger/innen im Sportverein zu interkultureller Öffnung

In Folge einer Informationsveranstaltung wurde eine Fortbildungsreihe (3 x 1 Tag) mit Verantwortlichen im organisierten Sport modellhaft erarbeitet und durchgeführt. Zu folgenden Themen gab es jeweils den Dreischritt input, Standortbestimmung und Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen für die Zwischenphasen:

  • „Was hab ich denn davon?“: An Interkultureller Öffnung wachsen
  • „Zirkeltraining“: Interkulturelle Öffnung einüben
  • „Go for it“ – Interkulturelle Öffnung umsetzen.
Um die Umsetzung zu unterstützen wurden die Vereine vor Ort gecoacht.

Erstmalig wurde der Prozess Interkultureller Öffnung in enger Kopplung an die Bedürfnisse der Funktionäre im Sport auf Stadtsportbundebene exemplarisch durchgeführt. Dabei bewährte sich die Mischung aus Fortbildung, Umsetzung erarbeiteter Handlungsempfehlungen und begleitendes coaching der Vereine vor Ort und führte zu konkreten Veränderungsschritten in der Praxis.

Projektort und -zeit: Duisburg, Apr. 2010 - Feb. 2011
Auftraggeber: Stadtsportbund Duisburg

Evaluation des Projekts „Interkultureller Dialog zur Aktivierung und Partizipation von Jugendlichen in der Einwanderungsgesellschaft“

Im Rahmen des KOMM-IN Projektes der Stadt Essen 2010/11

Zentraler Zweck der Evaluation war neben der Legitimation des Dialogprojektes gegenüber der (kommunalen) Politik und der Fachöffentlichkeit die Entwicklung bzw. Optimierung der Formate der Dialogmethode auf unterschiedliche Zielgruppen und Kontexte. Die Evaluation war als nutzenfokussierte und responsive Unterstützungsmaßnahme für die Projektverantwortlichen angelegt. Dafür wurde ein Evaluationsdesign entwickelt, das einen Zyklus der Datenerhebung, Rückmeldung, Bewertung der Ergebnisse und Programmanpassungen in enger Abstimmung mit der Steuerungsgruppe vorsah. Die Erhebungsinstrumente hatten überwiegend qualitativen Charakter (Experten-, Multiplikatoren- und Gruppeninterviews), weil damit der gegebenen Fragestellung nach pädagogischen Zusammenhängen und dem Zusammenwirken verschiedener Akteure am besten nachgegangen werden konnte. Ergänzend erfolgte eine Analyse der unterschiedlichen Dokumente.

Die Evaluation hat gezeigt, dass das Format der Dialoggruppen sich bewährt hat und auf eine hohe Zufriedenheit stößt. Die RAA/Büro für interkulturelle Arbeit der Stadt Essen besitzt mit diesem Format ein äußerst wirksames Instrument, um die soziale Integration junger Menschen, die zum größten Teil von Bildungsbenachteiligung betroffen sind, insbesondere in das gesellschaftlich-politische System der Bundesrepublik voran zu treiben.

Projektort und -zeit: Essen, Apr.-Dez. 2010
Auftraggeber: RAA/Büro für interkulturelle Arbeit der Stadt Essen

Interkulturelle Orientierung und interkulturelle Qualifizierung der Akteure im Sport

Netzwerkpartner/innentreffen zur Gestaltung von Integration durch Sport

Die Sportjugend Rhein-Sieg hat dieses aktuelle Thema aufgenommen und sich mit ihren Netzwerkpartner/innen im Rahmen dieser Veranstaltung über die Möglichkeiten, den Prozess der interkulturellen Orientierung – verstanden als Organisations-, Personal- und Qualitätsentwicklung - im Sport, verständigt. Zentral war der Aspekt der Vernetzung der Akteure, die Lust an dem Thema hatten, neue Ideen zu entwickeln und in ersten Umsetzungsschritten zu planen. Praxisbeispiele und eigene Erfahrungen sind mit in die Überlegungen eingeflossen, wie dieser Prozess angestoßen bzw. weiter voran gebracht werden kann. Praktische Übungen und vertiefende inputs zum Thema haben die Veranstaltung komplettiert.

Die Ergebnisse des Netzwerktreffens wurden vom Jugendausschuss der Sportjugend Rhein-Sieg bei der Entwicklung eines Leitbildes „Integration durch Sport“ aufgegriffen. Begleitet durch context wurden in 6 Handlungsfeldern konkrete Ziele und Umsetzungsschritte erarbeitet.

Projektort und -zeit: Hennef, Dez. 2010
Auftraggeber: Sportjugend im Kreissportbund Rhein-Sieg

Evaluations-Workshop zum Netzwerkprojekt „Bewegung und Gesundheit – mehr Migrantinnen in den Sport“

Abschließendes Treffen der Hauptakteure des Netzwerkprojekts (Projektleitung, Netzwerkpartner Evaluationsinstitut)

Im Rahmen dieses zweitägigen Workshops wurden drei Ziele verfolgt: :

  • projektbegleitende Evaluation des Projekts
  • Gewinnung von Migrantinnen für den Sport – Bestandsaufnahme und Entwicklung von Zukunftsperspektiven
  • Vorstellung des Fortbildungskonzepts „Sport interkulturell“ und dessen Einbettung in Vereinsstrategien zur interkulturellen Öffnung

Der Workshop trug die Früchte dieses 2-jährigen Projekts zusammen - unter der zentralen Fragestellung: „Was ist für eine nachhaltige Verankerung des Themas bei uns (im Verein/Verband/Netzwerk) mit dem Ziel der Gewinnung von Migrantinnen wichtig und notwendig?“

Projektort und -zeit: Frankfurt/Main, Sept. 2010
Auftraggeber: DOSB

Interkulturelle Sensibilisierung und Öffnung im Sport

Führungskräfte des Deutschen Olympischen Sport Bundes wurden für interkulturelle Zusammenhänge im Sport sensibilisiert.

In dieser eintägigen Fortbildungsveranstaltung stand nach einer Einführung in das Konzept interkulturellen Lernens die vertiefende Auseinandersetzung mit Interkulturelle Öffnung als Managementkonzept und nachhaltige Strategie für den organisierten Sport im Mittelpunkt. Die damit verbundenen Chancen für die Sportvereine und –verbände wurden diskutiert und erste Schritte für den Transfer in die Praxis erarbeitet.

Der DOSB erkennt die Wichtigkeit Interkultureller Öffnung angesichts des demographischen Wandels und der Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Sport.

Projektort und -zeit: Frankfurt/Main, März 2010
Auftraggeber: DOSB - Personalbteilung

Moderation einer Projektgruppe

Eine temporäre Projektgruppe von sechs Personen organisiert einen Veränderungsprozess

Bisher sind zehn verschiedene Regionalstellen und zwei verschiedene Abteilungen in der Zentrale dafür verantwortlich, Veranstaltungen zu organisieren, ein Verzeichnis zu erstellen und zu publizieren. In Zukunft sollen alle Veranstaltungen in einem gemeinsamen Verzeichnis dargestellt und beworben werden. Hierfür muss eine neue Darstellungsform entwickelt werden, in der sowohl die Identitäten der einzelnen Regionalstellen bzw. Abteilungen als auch das Gemeinsame berücksichtigt wird. Übersichtlichkeit und Nützlichkeit des Produktes für die potenziellen Teilnehmenden ist zielbestimmend.

Die Moderation der Projektgruppe ermöglicht den Protagonisten, ihr kreatives Potenzial zu nutzen und vergleichsweise schnell durch Entscheidungsprozesse zu gehen.

Projektort und -zeit: , Dez. 2009 - März 2010
Auftraggeber:

Entwicklung eines kultursensiblen Integrationkonzeptes für den Sport

Steuerung und Beratung der Entscheidungsträger, Durchführung von Erhebungen und Interviews sowie Erprobung Interkultureller Verständigung.

Mit dem übergeordneten Ziel der Erstellung eines kultursensiblen Integrationskonzepts für den Sport und der Gewinnung von Zugewanderten für das Ehrenamt im Sport wurden folgende Teilprojekte durchgeführt:

  • Vereinsumfrage zu Mitgliederzahlen und deren Gewinnung, zu ehrenamtlichen Engagement und zu Erfahrungen mit dem Thema Integration.
  • Experteninterviews zum Thema Ehrenamt und Qualifizierung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
  • Gruppengespräche mit jugendlichen Migranten aus offenen Jugendeinrichtungen zum Thema Sportverhalten und Sportbezug Jugendlicher.
  • Werkstattphase „Sport interkulturell“ zu interkultureller Sensibilisierung und Konzepten zur verstärkten Teilhabe von Zugewanderten.
  • Tisch Fußball zur Erarbeitung von Konfliktlösungsstrategien
  • Steuerungsgruppe zur Abstimmung und Begleitung des Projekts und der Erstellung eines Integrationskonzepts für den Sport.

Solingen ist eine der ersten Kommunen bundesweit, die ein speziell auf den Sport bezogenes Integrationskonzept auf kommunaler Ebene erstellt haben. Formen der aktiven Mitwirkung von Migranten/innen im Sport wurden exemplarisch erprobt und 20 konkrete Maßnahmen im Bereich der Mitgliedergewinnung und –qualifikation sowie der interkulturellen Öffnung im Sport wurden verabschiedet. Verständigung und Dialog wurden im Rahmen eines runden Tisches Fußball erprobt und sollen als gute Praxis fortgesetzt werden.

Projektort und -zeit: Solingen, Aug. 2009 – Mär. 2010
Auftraggeber: Stadtdienst Integration, Integrationsbeauftragte der Stadt Solingen

Interkulturelle Kommunikation für Berater/innen

Mitarbeiter/innen wurden für die Beratung von Flüchtlingen und Zugewanderten im Bereich interkultureller Kommunikation gebildet.

Die Mitarbeiter/innen haben in ihrer alltäglichen Arbeit ständig Herausforderungen in der Beratung von Menschen mit ungesichertem Aufenthaltstitel zu bewältigen. Im Rahmen der Fortbildung wurden sie für interkulturell geprägte Situationen sensibilisiert und haben ihr Handlungsrepertoire durch neue Methoden und die Bearbeitung konflikthafter Situationen erweitert. Instrumente zur Reflexion eigenen Handelns wurden eingeübt und Informationen über die Sinus-Studie zu Migrantenmilieus wurden als Grundlage mitgegeben.

Die Fortbildung setzte an der konkreten Praxis der Mitarbeiter/innen an und erweiterte deren Handlungsmöglichkeiten durch die Auseinandersetzung mit der je eigenen Prägung, der Unternehmens- und Berater-Kultur und einer geschlechtersensiblen Reflektion von Beratungssituationen.

Projektort und -zeit: Bielefeld, 10.+11. Nov. 2009
Auftraggeber: neues lernen e.V., Köln

Evaluation einer Fachzeitschrift

Anliegen des Auftraggebers war es, die eigene, seit 22 Jahren vierteljährlich herausgegebene Fachzeitschrift für Religionspädagogik und Schulpastoral ‚impulse’ in ihrer inhaltlichen Ausrichtung zu überprüfen um das Konzept ggf. zu überarbeiten. Hierzu wurden alle ca. 7.000 Leser/innen per Papier- und Onlinefragebogen um ihre Meinung gebeten. Im Erhebungsinstrument wurden Einschätzungen zum bisherigen Angebot, zu den zukünftigen Interessen, zum Leseverhalten und den Veränderungswünschen eingeholt. Hierbei wurden offene und geschlossene Fragen ergänzend zueinander eingesetzt. Die Auswertung erfolgte differenziert nach Altersgruppe, Geschlecht, Schulform und Berufsstand. Hierdurch wurde der Redaktion ein detailreiches Bild über die Rückmeldungen von verschiedenen Leser/innengruppen gezeigt, auf Grund dessen sie ihre Fragestellung, wie die Zeitschrift in Zukunft ausgerichtet sein soll in nächster Zeit nachhaltig klären kann.

Eine Evaluation in diesem Umfang sowie der Einsatz eines Online-Fragebogens sind in der Hauptabteilung Schule/Hochschule erstmalig. Besonderen Wert wurde darauf gelegt, das Erhebungsinstrument sorgfältig entlang der Fragestellungen der Redaktionsgruppe zu entwickeln. Gleichzeitig konnte durch induktives Vorgehen eine Struktur aus den Antworten auf die offenen Fragen entwickelt werden, die die Denkstrukturen und Priorotäten bei den Leser/innen widerspiegelt. Hierdurch konnte der Evalutationsnutzen für die Auftraggebenden und damit auch mittelbar für die Leser/innen der Zeitschrift gesteigert werden.

Projektort und -zeit: Köln, Apr. – Nov. 2009
Auftraggeber: Abteilung Schulische Religionspädgogik im Generalvikariat des Erzbistums Köln

Gendermainstreaming und Projektmanagement

Gender-Mainstreaming als Querschnittspolitik wurde in seiner Funktion als Wegweiser für alltagstaugliches Projektmanagement umgesetzt.

In einer eintägigen Fortbildung für die Mitarbeiter/innen wurde geklärt, wie der Anspruch des Gender-Mainstreamings, die Interessen von Mädchen und Jungen, , Frauen und Männern gleichermaßen zu berücksichtigen in die alltäglichen Projektplanung eines Bundesverbandes eingebunden werden kann. Grundanliegen des Gender-Mainstreamings als Querschnittspolitik und des zielorientierten Projektmanagements wurden erfahrbar gemacht. Die Schnittstelle zwischen den Themen wurde zweifach beleuchtet: 1. Welche Interssen haben Zielgruppen unterschiedlichen Geschlechtes? 2. Welche Vorstellungen von uns als Projektsteuernde oder –beteiligte sind geschlechtsspezifisch geprägt?

Durch systemische Methoden konnten die Teilnehmenden erfahren, was Chancen(un)gleichheit bedeutet und wie Rollenzuschreibungen in Arbeitsgruppen wirksam werden. Sowohl unterschiedliche Chancen auf Grund des Geschlechtes als auch geschlechtsspezifische Zuschreibungen beeinflussen die Projektsteuerung. Anhand eines durchschaubaren Projektmanagementmodells konnten die Teilnehmenden am Ende der Fortbildung geschlechtersensible Anfangsskizzen für ihre realen Projekte mit in den Arbeitsalltag nehmen.

Projektort und -zeit: Bonn , Sept. 2009
Auftraggeber: Bundesstelle der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB)

Evaluation Pädagogische Woche

Ex-Post Evaluation von 250 Fragebögen

Bei der jährlichen Hauptfortbildungsveranstaltung waren alle Teilnehmenden per Fragebogen gebeten worden ihre Einschätzung abzugeben. Sowohl skalierte Einschätzungsfragen als auch offene Antworten wurden differenziert ausgewertet.

Insbesondere die nach Schulform, Geschlecht, Alter etc., differenzierte Auswertung und die ansprechende grafische Gestaltung machten es den Organisatoren möglich, sich leicht einen Überblick über komplexe Sachverhalte zu schaffen.

Projektort und -zeit: Köln , Feb. / Mär. 2009
Auftraggeber: Abteilung Schulische Religionspädgogik im Generalvikariat des Erzbistums Köln

Gender & Diversity

Vortrag über den Zusammenhang von Mainstreamingpolitiken und Managing-Diversity-Strategien bei der 1. Sitzung der Arbeitsgruppe Gender & Diversity des DOSB

Einstündiges foliengestütztes Referat über die Entstehung der MD-Strategie und die Abgrenzung zu aktuellen Mainstreamingpolitiken mit Bezügen zu und Verortung in der Praxis des organisierten Sports (Chancen und Implementierungsvoraussetzungen)

Die Pointierung auf die Abgrenzungen und Gemeinsamkeiten von Gendermainstreaming und dem „globaleren“ Ansatz von MD führte zu einer regen Auseinandersetzung einerseits über Ressourcenverteilung und Prioritätensetzung, andererseits über die Möglichkeiten und Risiken der MD-Strategie/Charta der Vielfalt.

Projektort und -zeit: Köln , Febr. 2009
Auftraggeber: DOSB –Deutscher Olympischer Sportbund

Moderation des bundesweiten Mitarbeiter/innentreffens für globales Lernen in der Schule.

Inhaltliche und methodische Vorbereitung, Begleitung und Dokumentation der bundesweiten Mitarbeiter/innentagung.

Verantwortliche aus Bund und Ländern des Projekts „ch@t der Welten“ haben sich im Rahmen dieses zweimal jährlich stattfindenden Treffens über ihre Arbeit ausgetauscht und gemeinsame Aktivitäten geplant. Ziel ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung ins schulische Curriculum einzubinden und fachlich durch eine internetbasierte Lernplattform zu begleiten.

Die Akteure wurden bei der Entwicklung einer gemeinsamen Vision für den „ch@t der Welten“ begleitet und haben für ihre Arbeit Qualitätsstandards definiert, deren Erreichen anhand von zugehörigen Indikatoren überprüft wird. Der Neuaufbau und das Design einer einheitlichen und attraktiven Lernplattform wurde im Konsens verabschiedet.

Projektort und -zeit: Düsseldorf, Berlin, Apr. + Sep. 2009
Auftraggeber: InWEnt Bundeskoordination „ch@t der Welten“

Interkulturelle Kommunikation für Bibliotheksmitarbeitern/innen

Interkulturelles Training für den Kontakt mit Kunden und Kundinnen der Stadtbibliothek

Als Folge einer Evaluation der Nutzung der Kinder- und Jugendbibliothek wurde diese Bildungsmaßnahme für die Mitarbeiter/innen der Stadtbibliothek angestoßen. Anhand einer gemeinsamen Bestandsaufnahme zur interkulturellen Ausrichtung der Bibliothek wurden die Mitarbeiter/innen interkulturell sensibilisiert. Handlungs- und Veränderungspotentiale für den alltäglichen Umgang mit den Kunden/innen im allgemeinen und mit Migranten/innen im besonderen wurden erarbeitet.

Gerade über spielerische Simulationsübungen zur interkulturellen Sensibilisierung konnten eigene Denk- und Verhaltensmuster hinterfragt und alternative Handlungsmöglichkeiten ausprobiert werden. Der Wunsch der Mitarbeiter/innen nach Vertiefung der eigenen interkulturellen Kompetenz und des Konliktmanagements von interkulturell geprägten Situationen führte zur Fortsetzung dieser Bildungsreihe.

Projektort und -zeit: Solingen, 1. Dez. 2008 + 14. Dez. 2009
Auftraggeber: Stadtbibliothek Solingen

Überzeugende Projektkonzepte und Projektanträge

In einem Seminar wurden Antragsteller von Projekten sozialer Arbeit zur Erhöhung ihrer Kompetenzen bei der Konzepterstellung und Antragstellung geschult.

Ausgangslage dieses Seminars war der Bedarf nach qualitativ höherwertigeren Projektanträgen im Bereich sozialer Arbeit mit dem Ziel der erfolgreicheren Mittelakquirierung aus unterschiedlichen Fördertöpfen. Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung erarbeiteten die Teilnehmenden schrittweise konkrete Projektkonzepte von der Ausgangslage über die Zielformulierung und deren Umsetzung bis zur Evaluation. Ergänzt wurde diese praxisnahe Arbeit durch theoretische inputs und den Austausch über zentrale Fragen bei der Antragstellung und –formulierung. Der Praxisbezug des Seminars hatte hohe Relevanz für die Alltagsrealität der Teilnehmenden. Positiv wurde bei der Evaluation auch die Einübung von Perspektivwechseln durch Einnahme unterschiedlicher Rollen und die Nutzung von kollegialer Beratung bei der Konzept- und Antragstellung bewertet.

Projektort und -zeit: Köln, Nov. 2008
Auftraggeber: DRK Generalsekretariat

Konfliktbearbeitung im Betrieb

Moderation eines Klärungsgesprächs im Zuge von betrieblichen Umstrukturierungen und neuen Arbeitsabläufen

Für ein mittelständisches Unternehmen der Maschinenbauindustrie haben wir einen Klärungsprozess in einem Konflikt beratend begleitet. Es ging um unterschiedliche Auffassungen einzelner Abteilungen im Umgang mit Neuerungen im Betriebsablauf. Der Prozess bestand in einem Gespräch mit der Geschäftsleitung und zwei dreistündigen Gruppengesprächen mit Repräsentanten der betroffenen Abteilungen inkl. Geschäftsleitung.

Im ersten Schritt wurden die Konfliktebenen herausgearbeitet. Hierbei wurde deutlich, dass es nicht – wie angenommen – in erster Linie um Meinungsverschiedenheiten ging, sondern dass sich hinter den Spannungen auch grundsätzliche Wahrnehmungsunterschiede verbargen, die mit Hilfe unserer Kultur-Individuum-Analyse klassifiziert und nachhaltig bearbeitet werden konnten

Projektort und -zeit: , Okt. 2008
Auftraggeber:

Global 2020

Moderation des zweitägigen Fachforums „Weltweite Zusammenarbeit“ im Rahmen einer Tagung zur Zukunft der internationalen Jugendarbeit

Es ging um die Moderation einer ca. 30-köpfigen Expert/innengruppe, die zum einen eine strukturierte Gesprächsführung beinhaltete, zum anderen mit ergebnisfoussierten Methoden zielführende und für das Abschlußplenum der Tagung aufbereitete Zusammenfasssungen zum Ziel hatte.

Der Wechsel von strukturierter Diskussion im Plenum und metaplangestützten Kleingruppen-Workshops, unterbrochen von Folienpräsentationen ausgewiesener Best-Practice-Projekten, führte zu zufriedenstellenden und effektiven Abschlussergebnissen.

Projektort und -zeit: Bonn , Juli 2008
Auftraggeber: IJAB –Fachstelle für internationale Jugendarbeit

Interkultureller Dialog in Arbeit und Gesundheit

Impulsvortrag zu interkultureller Kompetenz im Gesundheitsbereich

"Im Rahmen der ""8. Training und Innovation"" der BGAG wurden über 50 internationale Fachkräfte im Bereich Bildung und Ausbildung, Arbeit und Gesundheit aus Unternehmen und Bildungseinrichtungen eingeladen. Der Fachvortrag stellte das von context entwickelte Trainingskonzept „Sport interkulturell“ vor, welches für den DOSB (DeutscherOlympiaSportBund) im Rahmen des Programms „Integration durch Sport“ bundesweit durchgeführt wird. Der Transfer der über 4 Jahre gesammelten Erfahrungen aus der Sportpraxis zum Bereich Arbeit und Gesundheit wurde hergestellt und Handlungsempfehlungen wurden erarbeitet. "

Projektort und -zeit: Dresden, Juli 2008
Auftraggeber: Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung

Interkultureller Dialog in Arbeit und Gesundheit

Workshop zu den „6 Sensationen der Kultur“ im Rahmen von interkulturellen Trainings

Der folgende Workshop knüpfte nahtlos an den ebenfalls auf der Veranstaltung gehaltenen Vortrag an und ermöglichte den Experten, die Umsetzung interkultureller Sensibilisierung exemplarisch und ‚hautnah’ aus der Teilnehmendenperspektive zu erfahren. Interaktive Übungen förderten eine intensive, persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Kulturverständnis, was von den Teilnehmenden als gelungene Komplettierung zum theoretischen Teil der Gesamtveranstaltung begrüßt wurde.

Projektort und -zeit: Dresden, Juli 2008
Auftraggeber: Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung

Förderung von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Zuwanderungsgeschichte im Kreis Düren

Im Rahmen des KOMM-IN Projektes 2007/2008 im Kreis Düren

Dieses Projekt mit bis zu 10 verschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu managen und zu steuern war Aufgabe von Dirk Adams. Hierzu gehörte die

  • Sicherung der Wissenschaftlichkeit der Datenanalyse und der qualitativen und quantitativen Befragung
  • Unterstützung bei der Erhebung und Analyse von Strukturdaten
  • Sicherung der Kommunikation zwischen den Teammitgliedern einschließlich der Moderation von Teamtreffen
  • Abstimmung der Dokumentationsverfahren einschließlich Layout
  • Unterstützung und Überwachung der Dokumentation der Einzelprojekte und Workshops
  • Mitwirkung bei der Zusammenfassung von Zwischen- und Abschlussauswertungen sowie an der Erstellung der Abschlussdokumentation

Projektort und -zeit: Düren, Jun. 2007 - Mär. 2008
Auftraggeber: Institut für soziale Innovation

Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen

Evaluation der Nutzung der Kinder- und Jugendbibliothek in Solingen

Durch die zentrale Lage der Stadtbibliothek Solingen ist es gelungen einen sehr niederschwelligen Zugang gerade für die Kinder- und Jugendbibliothek zu erreichen. Viele Kinder und Jugendliche aus dem von hoher Arbeitlosigkeit und niederigem sozialen Status geprägten Stadtbezirk Innenstadt verbringen hier ihre freie Zeit, z.T. ohne die Medienangebote der Bibliothek direkt zu nutzen. Durch eine teilnehmende Beobachtung und Kundenbefragung werden Besucher/innenverhalten, Sprachverhalten, Interaktion mit den Mitarbeiter/innen, Herkunft und Motivation der Kinder und Jugendlichen erhoben.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wird zur Verbesserung der Sprachförderung in Solingen die Vernetzung der Jugendförderung, der Schulen, der RAA und der Bibliothek durch einem Beratungsprozess unterstützt.

Projektort und -zeit: Solingen, Jan. - Febr. 2008
Auftraggeber: Integrationsbeauftragte sowie Ausländer- und Integrationsbüro der Stadt Solingen

Trainer/innen-Treff

von Trainern und Trainerinnen im Programm JUGEND IN AKTION

Dieses erste Treffen von Trainern und Trainerinnen, die aktiv im Programm JUGEND/Jugend in Aktion in Deutschland arbeiten wurde von Dirk Adams und Ansgar Bueter-Menke initiiert und moderiert. Es basierte auf dem großen Bedarf an Vernetzung und Austausch der in den unterschiedlichsten Bereichen des Programms tätigen Trainer/innen. Dabei ging es um Entwicklungen im Bereich Trainings, Valorisierung von Trainingskursen und Anerkennung Nicht-formalen Lernens sowie die Qualifizierung von Trainer/innen.

Projektort und -zeit: Bonn, Dez. 2007
Auftraggeber: "Jugend für Europa, Deutsche Nationalagentur für das EU-Programm ""Jugend in Aktion"""

Kommunikationstraining für Jugendliche

Training zu verbaler- nonverbaler und schriftlicher Kommunikation als Heranführung an Bewerbungssituationen

"Der Verein ""Veedel e.V."" engagiert sich in Köln Ostheim mit verschiedenen offenen Angeboten für Kinder und Jugendliche des Quatiers ""Gernsmheimerstr."". Die dort lebenden Jugendlichen sind zu 90% Kinder oder Enkel von nach Deutschland und Köln eingewanderten Eltern. Das Bildungsniveau ist vergleichsweise niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch und die Aussichten auf eine Ausbildung gering. An zwei Tagen wurde in einem externen Bildungshaus ein Kommunikationstrining durchgeführt. Die Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahren lernten, zwischen umgangssprachlicher und formaler Kommunikation zu unterscheiden. Anhand von Beispielen wurden die Unterschiede von schriftlicher, telefonischer, SMS-, E-Mail und direkter mündlicher Kommunikation analysiert. In kurzen Präsentation übten die Jugendlichen, ihre Sprache und Körpersprache angemessen einzusetzen."

Projektort und -zeit: Köln, Dez. 2007
Auftraggeber: Veedel e.V.

Jugendarbeit: all different – all equal

Ein Seminar zur Förderung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Jugendarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden

"Dieses Seminar wurde von Dirk Adams und Kees Hoogendoorn inhaltlich und organisatorisch vorbereiteitet und durchgeführt. Es richtete sich an Jugendbetreuer und Fachreferenten für Jugendarbeit von Gemeinden. Im Mittelpunkt standen der Wissens- und Erfahrungsaustausch und die Netzwerkbildung. _Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeutete dies:

  • von der Einrichtung / Struktur der Jugendpolitik in beiden Ländern Kenntnis zu nehmen
  • die herrschenden Kulturunterschiede zwischen beiden Ländern im allgemeinen und in der Jugendpolitik im Besonderen kennen zu lernen
  • von vorhandenen Instrumenten zur Unterstützung der Durchführung der europäischen Jugendpolitik Kenntnis zu nehmen. (u. a. Eurodesk, Youth in Action)
  • Tipps zur Anregung interregionaler Jugendkontakte auszutauschen

    aus den ""best practices"" aus Deutschland und den Niederlanden auf dem Gebiet der Jugendarbeit zu lernen

  • von gelungenen und misslungenen Erfahrungen, Projekten und Methoden zu profitieren
"

Projektort und -zeit: Enschede/Niederlande, Juli 2005 - Nov. 2007
Auftraggeber: 2007-11-07

Spielen interkulturell

In diesem von uns entwickelten Seminarkonzept für Übungsleiter und Funktionäre in Sportvereinen ging es um den Einsatz von Spielen in interkulturellen Zusammenhängen mit dem Ziel der Integrationsförderung. Im Wechsel aus praktischer Erprobung und Reflexion wurden die Themen interkulturelles Lernen und Spielpädagogik (Rolle der Leitung, unterschiedliche Spielformen und deren Zielsetzung) thematisiert und wie diese zielgruppengerecht im Verein angewendet werden können

Projektort und -zeit: , 17.-19. Aug. 2007
Auftraggeber: Landessportbund/ Sportjugend NRW

Kooperation von Kita und Schule bei Delfin4

Evaluation der Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen im Rahmen der erstmaligen Durchführung der Sprachstandserhebung zwei Jahre vor der Einschulung in NRW.

"Für die Organisation, Durchführung und Auswertung des Testverfahrens sowie die fachliche Weiterbildung mussten Schule und Elementarbereich intensiv, in großem Umfang und unter Zeitdruck miteinander kooperieren._Da die Testdurchführung für den jeweiligen Jahrgang jährlich wiederholt werden soll, nahm die Evaluation diese Kooperation prozessorientiert und summativ in den Blick. Es wurde eine Fragebogenvollerhebung bei den 24 Grundschulen und 74 Kitas in Solingen durchgeführt, deren Rücklaufquote von 84,4% auf ein sehr hohes Interesse der Stakeholder hinweist. Die Ergebnisse wurden jeweils aufbereitet beim Zuwanderer- und Integrationsrat, dem Ausschuss für Schule und Weiterbilung, dem Schulausschuss der Stadt Solingen und der für Kita und Grundschulen gemeinsamen Fachtagung ""Brückenschlag"" präsentiert."

Projektort und -zeit: Solingen, Febr.-Aug. 2007
Auftraggeber: Integrationsbeauftragte sowie Ausländer- und Integrationsbüro der Stadt Solingen

Geschlechtersensible Konferenzbeobachtung

Beobchatung und tagesaktuelles feedback an die Bundesversammlung des BDKJ

Auf der jährlichen Bundesversammlung des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) diskutieren und entscheiden mehr als einhundert Delegierte über die Entwicklung des Dachverbandes katholischer Jugendarbeit in Deutschland. Geschlechtergerechtigkeit und gender mainstreaming sind dabei wichtige Querschnittsthemen.
In einer durchgängigen Beobachtung wurde das Redeverhalten von Männern und Frauen quantitativ (wie oft, wie lange, wie viele verschiedene) und qualitativ (welche Art von Beiträgen) untersucht und den Teilnehmenden der Konferenz tagesaktuell gespiegelt. Die Ergebnisse weisen signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede des Diskussionsverhaltens auf.

Projektort und -zeit: Altenberg, Mai 2007
Auftraggeber: Bund der deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)

Evaluation der Migrantenselbstorganisationen in Paderborn

im Rahmen des KOMM-IN Projektes 2006/2007 der Stadt Paderborn

Im Auftrag des Instituts für soziale Innovation führte Katja Feld 5 Gruppeninterviews mit 25 Vertreter/innen von in der Stadt Paderborn aktiven Migrantenselbstorganisationen durch. Themen waren neben Gründungs-, Entwicklungs- und Erfolgsgeschichten Chancen und Potenziale, Herausforderungen und Gefahren der Vereinsarbeit. Die Auswertung erfolgte in Kooperation mit der Universität Paderborn.

Projektort und -zeit: Paderborn, Okt. 2006 - Jan. 2007
Auftraggeber: Institut für soziale Innovation

Evaluation der Sprachförderung in Hilden

im Rahmen des KOMM-IN Projektes der Stadt Hilden

Im Rahmen einer Interviewstudie sammelte Dirk Adams Aussagen von insgesamt 40 Akteuren (Eltern, Erzieher/innen, Lehrer/innen, Vertreter von Sprachkursträgern, Vertreter/innen des Gesundheitsamt) im Handlungsfeld Sprachförderung zu Potenzialen und Entwicklungspotentialen, führte eine Dokumentenanalyse durch, erstellte einen Auswertungsbericht und stellte diesen in einem Workshop den Akteuren vor. Erkenntnisleitende Fragestellung waren Erfahrungen, Einschätzungen und Ideen zu Abstimmungen auf konzeptioneller Ebene.

Projektort und -zeit: Paderborn, Aug. 2006 - Jan. 2007
Auftraggeber: Institut für soziale Innovation

Evaluation des KOMM-IN Projektes im Kreis Herford

context unterstützte das Institut für soziale Innovation im Rahmen einer summativen Prozess-Evaluation. Anno Kluß und Katja Feld führten insgesamt 11 Interviews mit Projekt-Akteuren und erstellten eine Dokumentenanalyse. Mit Hilfe der Auswertungsergebnisse erstellten Sie ein ein Prozess-Bild und formulierten Handlungsempfehlungen für die Weiterarbeit. In einem Workshop mit Akteuren und Verantwortlichen wurde das Prozessbild und die Handlungsempfehlungen diskutiert und ergänzt. Die Dokumentation erfolgte in drei Versionen: als Management Summary, Handbuch und Studie.

Projektort und -zeit: Paderborn, Okt. 2006 - Jan. 2007
Auftraggeber: Institut für soziale Innovation

Evaluation zu Ausbildungsbiographien von Integrationsteilnehmer/innen

m Rahmen des KOMM-IN Projektes 2006/2007 im Kreis Düren

Dirk Adams interviewte 20 Teilnehmer/innen von Integrationskursen im Kreis Düren, 10 Teilnehmer/innen, die den Kurs erfolgreich abgeschlossen hatten und 10, die ihn abgebrochen hatten. Erkenntnisinteresse waren Bedingungen und Begründungen von Erfolg und Scheitern aus Sicht der Teilnehmer/innen.

Projektort und -zeit: Düren, Nov. 2006 - Jan. 2007
Auftraggeber: Institut für soziale Innovation

Integrationskurse in Solingen

Evaluation der Kooperation zwischen Sprachkursträgern, Migrationserstberatungsstellen und Ausländer- und Integrationsbüro

Im Rahmen der „KOMM IN“ Förderung des Landes NRW verfolgte die Evaluation den Zweck, das Netzwerk der an Sprach- und Integrationskursen beteiligten Akteure zu untersuchen._Als interaktiv angelegte und nutzenfokussierte Monitoring Evaluation galt es, die Untersuchung an den Nutzungsinteressen der Auftraggebenden und Beteiligten auszurichten._Die Untersuchung startete mit einem Auftaktworkshop, in dem Erwartungen und Fragestellungen für die Evaluation geklärt wurden. Auf dieser Grundlage wurde in einer qualitativen Erhebung die Einschätzungen von insgesamt 51 Personen zusammen getragen. Durch Clusterung der Fragestellungen ergaben sich die sechs Themenfelder:

  1. Angebot und Teilnahme an Integrationskursen_
  2. Vernetzung zwischen den Akteuren
  3. Rahmenbedingungen
  4. Informiertheit der Zielgruppe
  5. Zugang/Motivation
  6. Erfolg/Zertifizierung
Im Präsentationsworkshop, wurden gemeinsame Schlussfolgerungen gezogen und die nächsten Schritte geplant.

Projektort und -zeit: Solingen, Aug. - Nov. 2006
Auftraggeber: Integrationsbeauftragte sowie Ausländer- und Integrationsbüro der Stadt Solingen

Gender in Focus – Evaluation and Advice

Internationales Expert/innentreffen im Bereich geschlechtsbezogener Jugendarbeit

In Kooperation mit der deutschen Agentur für das Programm „JUGEND“ und IKAB haben wir ein internationales Treffen von 25 Expertinnen und Experten im Bereich von geschlechsbezogener Jugendarbeit durchgeführt._Die Teilnehmenden haben sich über den Austausch von Erfahrungen und Konzepten einen Überblick zum Stand geschlechtsbezogener Jugendarbeit in Europa verschafft. Im Hinblick auf das neuen Programm „Jugend in Aktion“ sowie das Europäische Jahr der Chancengleicheit 2007 der Europäischen Kommission wurde eine gemeinsame Strategie zur gender-Arbeit erarbeitet. Diese beinhaltete die Formulierung von Zielen auf praktischer wie politischer Ebene sowie die Vernetzung der Akteure mit besonderem Fokus auf „queer-youthwork“ in Europa. Insgesamt 15 Folgeaktivitäten wurden verabredet. Umrahmt wurde das 4-tägige Programm von theoretischen inputs internationaler Experten.

Projektort und -zeit: Bonn , Sept. 2006
Auftraggeber: Institut für angewandte Kommunikationsforschung in der Außerschulischen Bildung IKAB - Bildungswerk

"Expertenpanel ""Kinder früher fördern"""

Telefoninterviews von 80 Stakeholdern bei Regierungseinrichtungen auf Lands- und Bundesebene und den Spitzenverbänden

"Die Bertelsmann Stiftung hat 2003 das Projekt ""Kinder früher fördern"" mit dem Leitgedanken gestartet, dass Kinder ihre Persönlichkeit und Fähigkeiten optimal entfalten können. UNIVATION wurde mit der Evaluation des Projektes beauftragt. Als eine Teilerhebung wurde Ende 2005 eine erste Befragung politisch-strategischer und fachlicher Stakeholder im Feld der frühkindlichen Bildung (Experten-Panel `Kinder früher fördern´) durchgeführt. Context unterstützte den Auftragnehmer UNIVATION mit der Durchführung und Transkription von ca. 80 telefonisch durchgeführten Leitfadeninterviews."

Projektort und -zeit: bundesweit, Okt. - Nov. 2005
Auftraggeber: UNIVATION - Institut für Evaluatin, Dr. Wolfgang Beywl and associates

Integrationsworkshops für Führungskräfte in Kommunen

Co-Moderation bei einem zweitägigen Workshop zur Unterstützung der relevanten Akteure im Kreis Höxter und der Stadt Krefeld bei der Erarbeitung einer Integrationsstrategie

Das Thema „Integration von Zuwanderern“ ist eine zentrale Herausforderung für die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden in Deutschland. Während der zweitägigen Integrationsworkshops, die im Rahmen von Entscheidertreffen vor- und nachbereitet wurden, haben wir die zielgerichtete Gestaltung dieses Prozesses begleitet. Kommunale Entscheider aus Rat und Verwaltung sowie kommunalpolitisch aktive Menschen mit Migrationshintergrund wurden bei der Erarbeitung einer Integrationsstrategie konkret unterstützt. Im Rahmen einer Bestandsaufnahme konnten erfolgreiche Handlungsansätze entwickelt und nachhaltige Dialogstrukturen ermöglicht werden.

Projektort und -zeit: Höxter, Krefeld, Kassel, Unna, Okt. 2008, März 2009, Jan. 2010, Febr. 2010
Auftraggeber: Kreis Höxter, Städte Krefeld, Kassel, Unna

Lehrauftrag „Managing Diversity und kulturelle Kompetenzen“

Im Masterstudiengang Sport ist im dritten Semester die Pflichtveranstaltung „Managing Diversity und kulturelle Kompetenzen“ vorgesehen. In Form einer Kompaktphase werden hier theoretische Inputs mit Interaktionsübungen und Felderfahrungen der Studierenden zu einem ganzheitlichen Lernerlebnis verknüpft. Seit dem Wintersemester 2008/09 gibt Anno Kluß jedes Semester ein bis zwei Kurse.

Projektort und -zeit: Köln , seit WS 2008/09
Auftraggeber: Deutsche Sporthochschule Köln

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